Ist ja eigentlich kein Problem,

aber Shirts sind meist an der Hüfte anliegend

und daher müssen sie für eine Kleidverlängerung auch ausgestellt werden.

 

Wir haben Shirt Vreden als Beispiel genommen:

Vor dem Zuschnitt muss man sich um die Verlängerung Gedanken machen.

Wie viel soll das Shirt länger werden?

Hier entscheiden wir immer großzügig,

da man ja auch wieder etwas Länge wegnehmen kann!

Sollte es zu kurz berechnet sein, ärgert man sich!

 

Wir benötigen:

Maßband, um die Länge an sich selbst vorher kurz auszumessen,

Einen Schneiderwinkel oder es geht auch ein längeres Lineal

und ein Handmaß.

 

 

Wir zeichnen auf den Stoff mit Schneiderkreide, Seife oder Bleistift,

je nach Stoff und Stofffarbe.

Wir empfehlen keine farbige Schneiderkreide,

diese lässt sich nicht restlos auswaschen

und bei hellen Stoffen drückt sich die Farbe oftmals durch!

 

 

Schnitt normal auf den Stoff auflegen

und die geplante Verlängerung anzeichnen

(hier mal 25cm).

 

Nun wir im Schnittverlauf eine leichte Hilfslinie gezogen.

 

 

Diese wird nun an der Verlängerungslinie um ca 4cm nach außen ausgestellt.

 

 

Jetzt wird der neue Saumpunkt mit dem Bogen aus der Taille verbunden.

So läuft der Saum nach außen weiter

und behält nicht die Enge der Hüfte.

 

 

Es ist wichtig,

dass am Saum/ Seitennahtwinkel ein rechter Winkel gezeichnet wird,

sonst macht der Saum an dieser Stelle einen  Bogen!

Die Saumweite kann natürlich noch weiter nach außen ausgestellt werden

(außen liegende Markierung)

 

Es ist unbedingt erforderlich,

dass am Vorder- und Rückteil die gleichen Schritte vorgenommen werden,

sonst läuft die Seitennaht schief!

 

Fertig!

 

Jetzt können Sie aus einem Shirt auch ein Kleid nähen.

Und sollte das Kleid zu weit ausgestellt sein,

können Sie natürlich an der Seitennaht auch wieder wegnehmen.

Wir empfehlen immer,

lieber etwas mehr Weite beim ersten Mal,

so dass die Weite dann individuell reguliert werden kann.

 

Sollten Sie noch Fragen haben,

können Sie uns Dienstags, Donnerstags und Freitags unter

0761 29 25 590

im Laden anrufen.

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachnähen!

 

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Wir haben es bei den Reisepullis, bei Bluse Tendu

und auch bei meinem Kimonoshirt Taipeh gemacht.

Den Halsausschnitt, bzw. den Armabschluss mit Ziergummi verarbeitet.

Es kamen gleich ganz viel Fragen, wie genau wir das verarbeitet haben.

So haben wir für Sie ein Tutorial erstellt:

 

Gummi in die Halsrundung vorbügeln.

 

Auf der linken Stoffseite die Ausschnittumbruchlinie anzeichnen.

 

Gummi auf die Linie setzen, so dass der Gummi auf der Nahtzugabe liegt.

Der Gummi sollte etwas kürzer, als der Halsausschnitt sein.

 

Schmalkant, aber nicht ganz außen aufsteppen.

Je dicker der Stoff oder an den dickeren Nahtstellen

gerne etwas weiter innen aufsteppen.

So kann dann der Stoffbruch besser unter den Gummi rutschen.

 

Nahtzugabe zurückschneiden,

so dass sie schmäler wie das Gummiband ist.

 

Nun den Ziergummi auf die rechte Stoffseite kippen

und darauf achten, dass die Bruchkante schön unter dem Gummi liegt.

Die zweite Gummihälfte feststeppen.

 

Fertig!

 

Ziergummi in vielen verschiedenen Farben finden Sie bei uns im Shop,

bei den Borten und Bänder!

 

 

Sollten Sie noch Fragen haben,

können Sie uns Dienstags, Donnerstags und Freitags unter

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachnähen!

 

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Es kamen einige Anfragen wegen Kleid Lassale,

bezüglich des „Schulterrutschens“

 

Das soll natürlich nicht passieren.

Je nach Stoff und Schulterform passiert es aber doch ab und an.

 

Dafür gibt es zum Glück Trägerbandhalter:

(vielleicht altmodisch, aber effektiv)

Sie werden auf der Schulternaht im Kleid (oder Shirt) befestigt.

 

Und wie genau sie angenäht werden

zeigen wir heute:

 

 

Trägerbandhalter auf der Schulternaht so positionieren,

dass der Druckknopf zum Ärmel zeigt.

 

 

Den Trägerbandhalter etwas in das Kleid schieben,

damit das Band von außen nicht sichtbar ist.

Mit Nadeln fixieren.

 

 

Den Trägerbandhalter öffnen und vorne an der Bruchkante annähen.

 

 

Vor und hinter dem Druckknopf annähen.

 

 

Jetzt kann der Trägerbandhalter geschlossen werden,

der Träger wird in die Schlaufe gelegt.

 

Fertig!

 

So kann das Kleid nicht mehr von der Schulter rutschen

und der BH-Träger kann auch nicht mehr unter dem Shirt, Kleid oder Top hervortreten.

 

Die Trägerbandhalter in Schwarz und Weiß finden Sie nun

bei uns im Shop bei den Verschlüssen

sowie Nähpakete in schönen Sommerfarben.

 

Sollten Sie noch Fragen haben,

können Sie uns Dienstags, Donnerstags und Freitags unter

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Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachnähen!

 

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Wir wollen Ihnen auch noch die Variante

Zierausschnitt und Volantärmel bei Shirt Claret  zeigen.

Etwas Tricky ist unsere Ausschnittecke mit dem Zierband.

 

Daher haben wir für Sie Bilder bei der Verarbeitung gemacht.

 

 

Und so haben wir die Ecke genäht:

 

Ausschnittbelege mit dünner Vlieseline (H180) bebügeln.
Nahtlinien auf den bebügelten Beleg übertragen!

 

Schulternähte der Belege und des Shirts schließen,

die Nahtzugabe einzeln versäubern und auseinander bügeln.

Belegkante versäubern.

Kleines Band verstürzen und schön ausbügeln.

Ausschnittbeleg auf das Shirt stecken,

hierbei auf der rechten Körperseite das Band am Passzeichen zwischenlegen.

Nun wird von der Ausschnittspitze (rechts) rundum bis Ende Rundung (links) gesteppt.

 

Die Nahtzugabe zurückschneiden, in die Ausschnittspitze vorsichtig einschneiden

und die Naht schön ausbügeln.

 

Nun kann das Band auf der linken Ausschnittseite

auch beim Passzeichen zwischen Beleg und Shirt geschoben werden.

Nun kann die restliche Naht geschlossen werden.

Hier ist auf eine gute Nahtverriegelung und sauberes Arbeiten zu achten,

damit die Nähte schön aufeinander treffen und nicht wieder aufgehen.

 

Fertig!

 

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachnähen!

 

 

 

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Gerade bei Röcken und Hosen im Hüftbogen ärgern sie uns gerne,

die nahtverdeckten Reißverschlüsse,

da oftmals unten eine kleine Falte bleibt…

Wie wir ihn in unseren Nähkursen einnähen

möchten wir heute zeigen:

 

Wir haben einen extremen Bogen geschnitten!

Also erst einmal die Reißverschlusslänge einzeichnen.

 

 

Seitennaht (oder hintere Mitte Naht)

bis ca. 3cm vor dem Reißverschlussende schließen

(mit Rückstich).

 

 

Reißverschlussöffnung bis zur Naht

ohne Rückstich und mit großer Stichlänge schließen.

 

 

Die Nähte gut ausbügeln.

So bekommt man eine gleichseitige Bügelkante hin,

die sich nicht einseitig verdehnt!

 

 

Reißverschlussnaht wieder auftrennen.

 

 

Den Reißverschluss mit den Zähnchen auf die Bügelkante stecken,

hierfür die Nahtzugabe aufklappen

und den Reißverschluss gerne etwas stramm stecken.

 

 

Das Reißverschlussband mit dem normalen Nähfuß aufsteppen.

 

 

Nun den Nähfuß für den nahtverdeckten Reißverschluss einsetzen

(es gibt auch von Prym ein Baukastensystem für ältere Nähmaschinen,

links im Bild)

 

 

Die Zähnchen vom Reißverschluss aufklappen und in den Nähfuß einführen,

dann an den Zähnchen entlang den Reißverschluss einnähen.

 

 

Den Reißverschluss schließen, so kann er sich nicht verdrehen,

die Anfangs- und Endhöhe anpassen

(hier bitte genau arbeiten!)

und die zweite Reißverschlussseite ebenso einarbeiten.

 

Es bleibt eine offene Lücke unterhalb des Reißverschlusses.

 

 

Diese wird von Links schön aufeinander gesteckt

und mit dem einseitigen Nähfuß geschlossen.

 

 

So dass die Nähte schön aufeinander treffen und 2-3 Stiche in die Reißverschlussnaht trifft

(1mm nebenan ist auch super).

Alle Nähte bitte mit Rückwärtsstich, damit die Nähte schön halten!

So erhält man einen faltenfreien Übergang.

 

 

Von rechts vorsichtig abdämpfen und Fertig!

 

 

Sollte der Reißverschluss zu lang sein,

kann dieser auch noch gekürzt werden.

 

 

Dazu vorsichtig mit Rückstich über den Reißverschluss steppen

(bei Kunststoff kein Problem).

 

 

Einen Stoffrest über die Naht legen und diesen oberhalb auf das Band steppen.

 

 

Das Reißverschlussband zurückschneiden,

den Stoffrest  um das RV-Band legen

und im Nahtschatten nochmals durchsteppen.

Stoffrest auch zurückschneiden.

 

Fertig!

 

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Einige unserer Schnitte werden mit Schrägband eingefasst,

es ist nicht schwer,

aber natürlich gewusst wie!

 

Deshalb zeigen wir Ihnen heute,

Bild für Bild wie wir es nähen:

 

Schrägstreifen schneiden.

Hier ist auf den diagonalen Fadenlauf zu achten (45°),

damit sich der Streifen schön legt.

 

 

Schrägstreifen bügeln, dabei „etwas“ dehnen.

Bei fertigen Schnitteilen empfehlen wir,

erst großzügig den Schrägstreifen zuzuschneiden

und nach dem Bügeln das Schnittteil zuzuschneiden.

Dann kann der Streifen rechts auf rechts an die Kante gesteckt werden.

 

 

Naht füßchenbreit steppen.

Bitte die Schnittweite kontrollieren,

vor allem bei Ausschnitten, da diese sonst wellen.

 

 

Die Nahtzugabe in den Schrägstreifen bügeln.

 

 

Den Schrägstreifen bei 1,5cm markieren und nach innen umbügeln.

 

 

Schrägstreifen zurückschneiden, so dass der Schrägstreifeninhalt ca 7mm breit ist.

 

 

Schrägstreifen nach innen klappen, so dass die erste Steppnaht schmal überdeckt ist.

Von rechts im Nahtschatten steppen und dabei knapp den Schrägstreifen mitfassen.

 

Fertig!

 

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An unserer Bluse Haan mit dem Gratis-Rüschenärmel

haben wir mal wieder einen Faltensaum genäht.

 

Das ist ein kleiner Hingucker,

sauber von außen und innen

und vor allem auch einfach und schnell gemacht!

Wie wir ihn nähen zeigen wir Ihnen Bild für Bild:

 

Für eine knapp 0,7cm breite Falte am Saum bei 3cm markieren.

 

 

Umbügeln und auf der Hälfte einbügeln (Doppelt einbügeln).

 

 

Doppelt einschlagen.

 

 

Mittig durchsteppen.

 

 

Lose Kante nach unten bügeln.

 

Fertig!

 

 

 

Wir haben bei Bluse Haan nicht ganz mittig durchgesteppt,

so ist der Effekt der Stufe in der Falte entstanden.

 

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Einige unsrer Blusenärmel haben Schlitze, die im Abnäher enden.

schlitzmitabnaeher_21

Wir zeigen Ihnen, Bild für Bild, wie wir das verarbeitet haben:

 

Nahtlinien und Schlitzzeichen auf den Stoff übertragen und einzwicken.

Den Abnäher noch ein Stück aufschneiden.

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Ärmelsaum nach innen umbügeln.

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Saum nach rechts kippen und beide Schlitzseiten bis Zeichen miteinander verstürzen.

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Abnäher bis zum Schlitzende zunähen, alles schön bügeln.

Die Nähte sollten nicht ganz aufeinandertreffen,

sondern ca. 1mm Abstand haben,

dann wird der Übergang beweglicher

und somit lässt es sich schöner legen.

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Restliche Öffnung vom Sauminhalt schließen.

Auch hier sollten die Nähte nicht ganz aufeinander treffen.

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Fertig!

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schlitzmitabnaeher_21

 

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Er ist ganz schön tricky,

schaut man sich das Schnittteil an,

schießen die Fragezeichen nur so aus dem Kopf.

millau_1a

Damit Sie ihn (fast) problemlos nähen können ,

haben wir die Anleitung bebildert:

 

Am Ärmel und am Volant die Nahtlinien mit den kleinen Punkten auf den Stoff übertragen.

Millau_1

Millau_2

Millau_3

Millau_4

Millau_23

 

 

Am Ärmelvolant die Saumkanten alle Einschlag/ Umschlag bügeln

und steppen (Angabe im Schnitt beachten).

(auch die lange Saumseite!)

Millau_5

Millau_6

 

 

Am Volant die Nahtzugabe mit den kleinen Punkten versäubern.

Den Ärmelvolant auf die Ärmellinie rechts auf rechts stecken

(Nahtlinien mit den kleinen Punkten) und diese Naht steppen.

Millau_7

Millau_8

Millau_9

Millau_10

Millau_11

 

 

Den Ärmelvolant nach unten bügeln.

Millau_12

 

 

Den Ärmelvolant auf die Ärmelnaht stecken (Nahtlinie mit den großen Punkten).

Am Ärmelvolant wird in die Ecke bis kurz vor der Nahtlinie eingeschnitten.

Millau_13

Millau_14

Millau_16

 

 

Ärmelvolant so wegklappen, dass die Ärmelnaht geschlossen werden kann.

Naht nähen, die Nahtzugabe zusammen versäubern und nach vorne bügeln.

Millau_19

Millau_20

Millau_21

Millau_22

 

 

Nun die lange Nahtkante  vom Volant nach innen rollen,

so dass die „Naht“ Passzeichen aufeinander treffen,

weiter einrollen bis zur eingeschnittenen Ecke (Passzeichen Schere).

 

Millau_24

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Millau_26

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Millau_28

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Den eingerollten Volant (2-lagig) an den Ärmel steppen,

die Nahtzugabe zusammen versäubern und nach oben bügeln.

Millau_34

Millau_36

 

So wäre der Spiralärmel fertig!

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Millau_39

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Am Wochenende erreichte mich ein kleiner Hilferuf:

Wie werden die Ecken schön eckig?

Beuron_2

Melago_2

Das Prinzip der Ecken ist eigentlich immer das Gleiche,

egal ob bei einem angeschnittenen Kragen/ Kapuze,

bei einem eingesetzten Kragen

oder auch bei Teilungsnähten.

Wichtig ist hier auf alle Fälle:

Es kann NICHT mit der Ovi genäht werden!

Wie wir die Ecken nähen zeige ich heute Schritt für Schritt:

 

Die Schnittteile müssen sehr genau ausgeschnitten werden,

liegt das Papier hier nicht exakt am Bruch

verschiebt sich direkt der Eckenwinkel und es wird unsauber.

Markierungspunkte können schon eingezwickt werden.

Ecken_1

Ecken_2

 

 

 

Je nach Stoff bebügeln wir die Ecken (die später eingeschnitten werden) gerne mit Vlieseline.

Ecken_3

 

 

 

Die Nahtlinie wird eingezeichnet, auch hier ist auf exaktes Arbeiten zu achten,

da die Nahtlinie später die Ecke ergibt!

Ecken_7

Ecken_6

 

 

 

Nun wird eine Seite bis zum Eckpunkt rechts auf rechts aufeinander gesteckt.

Das Aufeinandertreffen des Eckpunktes von der anderen Seite kontrollieren.

Ecken_9

Ecken_4

Ecken_10

 

 

 

An der Außenseite (Seitennaht) müssen die Nahtlinien an der Schnittkante aufeinander treffen.

Sonst verschieben sich die Nahtlinien, eine wird zu lang.

Ecken_8

 

 

 

Jetzt wird diese Naht genau bis zum Eckpunkt genäht.

Ecken_11

Ecken_12

 

 

 

Nun kann die Ecke bis kurz vor den Eckpunkt eingeschnitten werden.

ACHTUNG: schneidet man nicht tief genug, bekommt die Ecke meist eine Art Falte,

schneidet man zu tief kann die Ecke ausfransen!

Ecken_13

 

 

 

Die Ecke lässt sich aufdrehen und rüberlegen.

Ecken_14

Ecken_15

 

 

 

Nun wird von der Ecke bis zur Außenkante (Seitennaht) die Nahtlinien wieder aufeinander gesteckt.

Auch hier auf das aufeinandertreffen der Passzeichen achten.

Ecken_17

Ecken_16

 

 

 

Die Nähmaschinennadel muss nun exakt den Eckpunkt treffen.

Die Naht wird gesteppt.

Die Art Falte, die im Nähstück entsteht wird flach nach hinten gelegt.

Ecken_18

Ecken_19

Ecken_21

 

 

 

Die Ecke ist gesteppt und kann gewendet werden.

Ecken_23

Ecken_22

Ecken_24

 

 

 

Je nach dem in welche Richtung die Nahtzugabe gelegt wird,

können die überstehenden Außenecken abgeschnitten werden

Ecken_25

Ecken_26

 

 

 

oder eben die Nahtzugabe legt sich unter das Nähstück

Ecken_27

 

 

 

Sollte sich die Nahtzugabe auf der rechten Stoffseite arg durchdrücken,

kann die unten liegende (verdeckte) Nahtzugabe auf die Hälfte zurück geschnitten werden.

Hierdurch werden die Übergänge weicher

und die Nahtzugabe drücken nicht mehr so stark durch.

Ecken_28

Ecken_29

 

 

Fertig!

Ecken_30

Ecken_31

Wir empfehlen generell eine Ecke immer erst aus den Stoffresten zu üben,

da sich jeder Stoff beim Vernähen unterschiedlich verhält!

 

Und:

In allen Ecken

soll Liebe drin Stecken!

 

 

Sollten Sie noch Fragen haben,

können Sie uns unter

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Dienstags, Donnerstags und Freitags

im Laden anrufen.

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Ich wünsche Ihnen einen eckigen Dienstag!

 

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