Bei unserem Kleid Cergy haben wir den Arm-

und Halsabschluss so gearbeitet.

 

 

Tatsächlich kann man so auch Raffsäume, Raffärmel,

Raffausschnitte… so verarbeiten.

Möglichkeiten gibt es viele,

da die Methode recht einfach ist.

Wir haben eine Schritt für Schrittanleitung

für einen Saumabschluss erstellt:

 

 

Saumkante umbügeln.

(Stepplinie anzeichnen bei Raffungen im Kleidungsstück)

 

 

Auf der Stepplinie die Gummikordel am Anfang fixieren.

(Bei uns ist die Stepplinie direkt neben der Versäuberungslinie)

 

 

Einen Zick-Zackstich auf der Nähmaschine einstellen,

der über die Gummikordel steppt und nicht zu eng ist.

Bei uns auf der Janome wäre das diese Einstellung:

(Eine vorherige Nähprobe wird empfohlen!)

 

 

Nun über die Gummikordel steppen,

also der Stich muss rechts und links neben der Gummikordel treffen,

so dass diese nicht mitgefasst wird,

sondern frei im Nähtunnel liegt!

 

 

Jetzt kann die Gummikordel auf die gewünschte Länge eingezogen werden.

 

 

Die überstehende Gummikordel dicht nebeneinander legen

und mit einem kleinen Gradstich fixieren.

(Sollte es nicht klappen,

können die Enden auch mit Handstichen fixiert werden)

 

 

 

Nun kann die Gummikordel knapp abgeschnitten werden.

 

Fertig!

 

 

Sollten Sie noch Fragen haben,

können Sie uns unter

0761 29 25 590

im Laden anrufen.

Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nacharbeiten!

 

 

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Es kamen ja viele Fragen,

wie wir die Fransen gemacht haben

und ich habe dieses Tutorial versprochen:

 

Stoffstreifen von ca. 4cm Breite diagonal zuschneiden:

 

Den Streifen am Besten schon auf das Nähstück,

im gewünschten Abstand zur Saumkante, 

mit einem leichten Zick-Zackstich aufsteppen.

 

Nun können vorsichtig die Fäden aus dem Streifen rausgerippelt werden,

wir empfehlen mit einer stumpfen Sticknadel.

 

Fertig!

 

Die Fransen sehen je nach Stoff natürlich immer unterschiedlich aus!

Wir empfehlen immer erst eine Arbeitsprobe.

Bei manchen Stoffen sieht es auch toll aus,

wenn man zwei Streifen übereinander legt,

den oberen etwas schmaler zuschneiden.

 

So kann man toll Jacken aufpeppen!

Zum Beispiel Jacke Auchel

 

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Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachnähen!

 

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Das Thema wird immer mehr diskutiert,

es kamen hier Anfragen nach einem Schnitt

und nach genähten Masken.

Natürlich sind wir dem Wunsch nach einem Schnittmuster

gerne nachgekommen und haben einen erstellt:

Unser Gratis-Download  <klick>

 

 

Wir haben die Maske aus Baumwollwebware

sowie aus Baumwolljersey verarbeitet.

Beide Materialien sind möglich.

Wichtig ist, dass das Material bei 60° waschbar ist.

Sollten Sie keine Gummibänder haben,

kann auch eine Kordel eingezogen werden,

die am Hinterkopf gebunden wird.

Das Schnittmuster kann auch individuell vergrößert oder verkleinert werden,

hierzu einfach an der Außenlinie zugeben oder wegnehmen.

Das kleine Einschubteil kann man auch weggelassen,

dann kann kein zusätzliches Filtervlies eingelegt werden.

 

Und falls Sie noch nicht so geübt sind,

haben wir auch eine Schritt für Schritt-Anleitung erstellt:

 

Für das kleinere Einschubteil ein extra Schnittteil erstellen

(Abpausen oder erneut ausdrucken und entsprechend ausschneiden).

 

Zuschnitt der Einzelteile, wie auf dem Schnittteil angegeben.

 

 

Alle Abnäher nähen, bis zur Spitze einschneiden

und schön auseinander bügeln.

 

 

 

Das Einschubteil an den Seiten Einschlag/ Umschlag einschlagen

und schmalkantig feststeppen

 

 

Einschubteil auf dem Maskeninnenteil fixieren

(eventuell mit einer Hilfsnaht feststeppen).

 

 

Maskenaußenteil rechts auf rechts auf das Innenteil fixieren

und die Quernähte steppen.

 

 

Kleine Ecken einschneiden.

 

 

Maske wenden und die Naht schön ausbügeln.

Je nach Material kann die Kante von rechts schmal abgesteppt werden.

 

 

Seitenränder Einschlag/ Umschlag einschlagen

und schmalkantig feststeppen.

 

 

Gummiband durch den entstandenen Seitentunnel ziehen,

individuell die Länge abmessen

und den Gummi zusammensteppen.

 

Fertig!

 

Info:

Es handelt sich hierbei

um eine „einfache Maske“,

um sogenannte Behelf-Mund-Nasen Maske

Diese haben keine speziellen Filter.

Diese einfachen Masken schützen NICHT vor Corona.

 

Bleiben Sie gesund!

 

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Da war gestern Ihre Freude ja groß!

Das freut uns ungemein,

weil wir uns ja auch bei Ihnen bedanken möchten!

Und da passt so ein Gratis-Schnittmuster

für ein schönes Stirnband perfekt!

 

Da das Nähen der verschiedenen Schläuche etwas tricky ist,

haben wir für Sie auch Bilder beim Nähen gemacht

(wir wollen ja nicht, dass Sie beim Geschenke-Nähen verzweifeln)

 

Zuschnitt wie auf der technischen Zeichnung angegeben:

— Länge gesamt +1 cm Nahtzugabe : 56 cm

(je nach Kopfweite etwas mehr oder weniger)

— Breite gesamt +1 cm Nahtzugabe : 6 cm

— Zuschnitt : 4 mal

(Unser Stoff liegt doppelt!)

 

 

An den Passzeichen bis zur Nahtzugabe einschneiden.

 

 

Jeweils 2 Streifen aufeinander legen

und die Strecke „Verstürzen“ nähen.

 

 

Nahtzugabe auseinander bügeln und die Bänder wenden.

 

 

Nun hat man zwei 4 cm breite Schläuche,

die jeweils am Ende ein Stück (seitlich versetzt) offen sind.

Die offenen Nähte auf einer Seite innen und außen zusammen nähen,

so dass ein breiter Schlauch von 8 cm entsteht .

Die Nahtzugabe schön ausbügeln.

 

 

Bänder einmal über Kreuz legen.

 

 

Die noch offenen Nähte auf der anderen Seite ebenso zusammen nähen.

Es entsteht wiederum ein 8 cm breiter Schlauch.

Die Nahtzugabe schön ausbügeln.

 

 

Die Bandenden so ineinander schieben,

dass die Nahtzugabe innen liegt

und den Kreis von Hand zunähen.

 

Fertig!

 

 

 

Tatsächlich ist unser Stirnband aus diesem Strick,

durch den Strick,

etwas schmaler geworden,

dafür sind die Bänder länger geworden.

Also muss man die Weite immer anpassen,

da der Stoff,

wie immer,

auch hier eine große Rolle spielt.

 

 

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Wir helfen Ihnen gerne weiter!

 

Und jetzt wünschen wir Ihnen

viel Näh-Verschenke-Trage-Freude

mit unserem Stirnband!

 

 

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Unser neuer Pulli Karby birgt auch eine tricky Schulternaht!

Daher haben wir für Sie die Nähanleitung bebildert:

 

Umbruchlinie des Vorderteils und des Krageneinsatzes

im Verlauf mit dem Dreieck auf den Stoff übertragen.

Fadeneinziehen, damit die Linie rechts sichtbar ist.

Markierungspunkte (*) einknipsen.

 

 

 

Das Vorderteil und den Krageneinsatz bis zum Knips

an das Rückteil nähen (Schulter/ Kragennaht).

Die Nahtzugabe zurück schneiden.

 

 

Die angeschnittenen Belege im Umbruch nach innen legen

und mit Stecknadeln fixieren.


 

 

Das kleine Nahtdreieck des Krageneinsatzteils

in die offene Schulternaht (innen links) schieben

und die Naht schließen (hier auf die Nahtlinien achten).

 

 

Das kleine Nahtdreieck des Vorderteils

in die offene Schulternaht (außen rechts) schieben

und die Naht schließen (hier auf die Nahtlinien achten).

 

 

Schulternähte auseinander bügeln

und von Hand locker aufeinander fixieren.

 

 

Hintere Belegkante (1-lagig)

und vordere Belegkante (3-lagig) versäubern.

 

 

Sollte der Stoff im vorderen Belegbereich nun sehr dick sein,

könnte man die einzelnen Beleglagen stufig

(je Stufe ca. 7cm) zurück schneiden.

 

 

Seitennähte rechts auf rechts legen und  schließen,

die Nahtzugaben zusammen versäubern

und zum Rückteil bügeln.

Ärmelnähte rechts auf rechts legen und schließen,

die Nahtzugaben zusammen versäubern

und nach hinten bügeln.

Ärmel einsetzen, so dass die Armpunkte aufeinander treffen

und im oberen Kugelbereich eingehalten werden

und die Nahtzugabe zusammen versäubern.

Saum- und Ärmelsaum versäubern,

nach innen bügeln und mit der Zwillingsnadel feststeppen.

 

Fertig!

 

 

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Wir wünschen Ihnen einen schönen Tag!

 

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Wir haben ja aus der Bluse Morsum auch ein Kleid genäht

(das wollte ich schon seit ich die Bluse zum ersten Mal probierte)

 

Vom Ergebnis bin ich sehr begeistert,

daher möchte ich Ihnen die Schnittabänderung zeigen,

die wir vorgenommen haben:

 

Am Vorder- und Rückteil haben wir die Schulter

um 2,5cm schmäler gemacht:

 

An der Seitennaht haben wir 0,5cm weggenommen:

 

Das ganze natürlich auch am Rückteil so eingezeichnet:

 

In das Papier eingeschnitten

und bis zur neuen Nahtzugabe umgeklappt:

(Natürlich kann man auch den Schnitt neu abpausen,

dann muss der Originalschnitt nicht verschnitten werden)

 

Und zum Schluss wird die Verlängerung,

im Verlauf der Seitennaht nach unten hin, eingezeichnet.

Die Verlängerung erfolgt individuell, lieber ein paar Zentimeter zuviel,

damit man sich bei der Anprobe nicht ärgert!

 

Fertig!

 

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Es ist ja kein richtiger Wasserfallausschnitt,

aber durch die Falten und dem angeschnittenen Beleg

sind die Schulternähte etwas tricky,

daher haben wir für Sie Fotos gemacht:
 

Shirt Flühli

 

So haben wir verarbeitet:

Die Nahtlinien am Vorder- und Rückteil im Bereich der Ecken übertragen.

 

 

Die Abschlusskanten der angeschnittenen Ausschnittbelege versäubern.

 

 

Falten wie im Schnitt angegeben legen und fixieren.

 

 

An der linken, vorderen Schulternaht (Körperseite)

bis Eckpunkt einschneiden

(Scherenzeichen).

 

 

 

Nun kann man den vorderen angeschnittenen Beleg

um die Nahtzugabe nach innen klappen

und die Schulternähte genau bis zum Eckpunkt schließen.

 

 

 

 

 

Im Rückteil ebenfalls bis zum Eckpunkt einschneiden

und nun den Beleg zum Vorderteil klappen.

 

 

 

Jetzt das kleine Nahtstück beim Einschnitt auf die Schulternaht steppen

 

 

Nun kann der Beleg zum Rückteil gekippt werden

und der Halsausschnitt hat eine saubere Eckverarbeitung.

 

 

 

Schulternähte versäubern.

(upps wir haben schon versäubert,

bzw. die Bider erst nach dem Versäubern gemacht :-))

 

 

Seitennähte steppen, die Nahtzugabe einzeln versäubern

und auseinander bügeln.

Saum- und Armausschnitt versäubern,

nach innen bügeln

und mit der Zwillingsnadel feststeppen.

Fertig!

 

 

 

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Ich habe ja erwähnt,

dass wir erst, nachdem der Schnitt Shirt Ners schon komplett fertig war,

die Idee hatten,  das Schnittmuster auch aus feiner Webware auszuprobieren.

 

Da wir hier keinen Stoffmix machen wollten,

haben wir die Bluse so zugeschnitten:

 

Das Passenteil am Schulterpunkt trennen,

indem man im rechten Winkel zum Fadenlauf die Trennlinie zieht.

 

 

Nun wird das Passenteil jeweils an das Vorder- bzw. Rückteil gesteckt

(Stepplinien übereinander legen und zusammen stecken)

 

 

Das Vorder- und Rückteil an die Bruchkante stecken.

Nun an den entsandenen Schulternähten die Nahtzugabe von 1,5cm anzeichnen.

 

 

Je nachdem wie tief der Halsausschnitt werden soll,

noch die Blendenteile in den Halsausschnitt stecken.

(Wir haben die Blendenteile weggelassen und das Bündchen angenäht.

so erreicht man ungefähr die Original Ausschnitttiefe.

Beim Ziergummi haben wir ebenfalls die Blende weggelassen,

so ist der Ausschnitt nun tiefer.)

 

Fertig!

 

Das Nähpaket zum Blusenshirt finden Sie hier <klick>

 

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Ist ja eigentlich kein Problem,

aber Shirts sind meist an der Hüfte anliegend

und daher müssen sie für eine Kleidverlängerung auch ausgestellt werden.

 

Wir haben Shirt Vreden als Beispiel genommen:

Vor dem Zuschnitt muss man sich um die Verlängerung Gedanken machen.

Wie viel soll das Shirt länger werden?

Hier entscheiden wir immer großzügig,

da man ja auch wieder etwas Länge wegnehmen kann!

Sollte es zu kurz berechnet sein, ärgert man sich!

 

Wir benötigen:

Maßband, um die Länge an sich selbst vorher kurz auszumessen,

Einen Schneiderwinkel oder es geht auch ein längeres Lineal

und ein Handmaß.

 

 

Wir zeichnen auf den Stoff mit Schneiderkreide, Seife oder Bleistift,

je nach Stoff und Stofffarbe.

Wir empfehlen keine farbige Schneiderkreide,

diese lässt sich nicht restlos auswaschen

und bei hellen Stoffen drückt sich die Farbe oftmals durch!

 

 

Schnitt normal auf den Stoff auflegen

und die geplante Verlängerung anzeichnen

(hier mal 25cm).

 

Nun wir im Schnittverlauf eine leichte Hilfslinie gezogen.

 

 

Diese wird nun an der Verlängerungslinie um ca 4cm nach außen ausgestellt.

 

 

Jetzt wird der neue Saumpunkt mit dem Bogen aus der Taille verbunden.

So läuft der Saum nach außen weiter

und behält nicht die Enge der Hüfte.

 

 

Es ist wichtig,

dass am Saum/ Seitennahtwinkel ein rechter Winkel gezeichnet wird,

sonst macht der Saum an dieser Stelle einen  Bogen!

Die Saumweite kann natürlich noch weiter nach außen ausgestellt werden

(außen liegende Markierung)

 

Es ist unbedingt erforderlich,

dass am Vorder- und Rückteil die gleichen Schritte vorgenommen werden,

sonst läuft die Seitennaht schief!

 

Fertig!

 

Jetzt können Sie aus einem Shirt auch ein Kleid nähen.

Und sollte das Kleid zu weit ausgestellt sein,

können Sie natürlich an der Seitennaht auch wieder wegnehmen.

Wir empfehlen immer,

lieber etwas mehr Weite beim ersten Mal,

so dass die Weite dann individuell reguliert werden kann.

 

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Wir haben es bei den Reisepullis, bei Bluse Tendu

und auch bei meinem Kimonoshirt Taipeh gemacht.

Den Halsausschnitt, bzw. den Armabschluss mit Ziergummi verarbeitet.

Es kamen gleich ganz viel Fragen, wie genau wir das verarbeitet haben.

So haben wir für Sie ein Tutorial erstellt:

 

Gummi in die Halsrundung vorbügeln.

 

Auf der linken Stoffseite die Ausschnittumbruchlinie anzeichnen.

 

Gummi auf die Linie setzen, so dass der Gummi auf der Nahtzugabe liegt.

Der Gummi sollte etwas kürzer, als der Halsausschnitt sein.

 

Schmalkant, aber nicht ganz außen aufsteppen.

Je dicker der Stoff oder an den dickeren Nahtstellen

gerne etwas weiter innen aufsteppen.

So kann dann der Stoffbruch besser unter den Gummi rutschen.

 

Nahtzugabe zurückschneiden,

so dass sie schmäler wie das Gummiband ist.

 

Nun den Ziergummi auf die rechte Stoffseite kippen

und darauf achten, dass die Bruchkante schön unter dem Gummi liegt.

Die zweite Gummihälfte feststeppen.

 

Fertig!

 

Ziergummi in vielen verschiedenen Farben finden Sie bei uns im Shop,

bei den Borten und Bänder!

 

 

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